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Neuraltherapie

Details Behandlung

Neuraltherapie entstammt der Schulmedizin und versteht sich als ganzheitliche Regulationstherapie. Ziel der neuraltherapeutischen Behandlung ist es, gestörte Regelsysteme auf verschiedenen Ebenen wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Im gesunden Körper finden ununterbrochen und unbemerkt vom Bewusstsein Abstimmungsvorgänge statt, die alle Organe, Muskeln, Nerven, das Bindegewebe und die Haut steuern.

neuraltherapeutische Injektion Dr. med. Peters

Das körpereigene Regelsystem ist in der Lage noch kleine und kaum spürbare Funktionsstörungen auszugleichen.

Viele kleine Störungen können die körpereigene Selbstregulierung jedoch entgleisen lassen und sich z.B. als Schmerzen bemerkbar machen.
Die ganzheitliche Sichtweise der Neuraltherapie geht davon aus, dass beispielsweise schadhafte Zähne, chronische Entzündungen von Nebenhöhlen und Organen wie z.B. Mandeln, sowie Narben als Störfelder oder Herde in Betracht kommen, die in anderen Teilen des Körpers Schmerzen verursachen können.

Neuraltherapie kann bei folgenden Beschwerden angewendet werden:

Einige Indikationen:

Kopf: Migräneartiger Kopfschmerz, Nackenkopfschmerz, neuralgiformer Gesichtsschmerz, Schleudertrauma und Nackenschmerzen.

Augen: Entzündliche Augenerkrankungen, Bewegungsstörungen der Augenlider.

Nase: Entzündlich oder allergisch bedingte Erkrankungen der Nase oder der Nasennebenhöhlen.

Ohr: Entzündliche Erkrankungen des Ohres, Tinnitus.

Erkrankungen im Bereich der Mandeln, der Speicheldrüsen, des Kehlkopfs: Heiserkeit, immer wieder Halsschmerzen, Stimmbildungsstörungen.

Erkrankungen im Zahn- Kieferbereich Funktionelle Herz- oder Atmungsbeschwerden: Herzrhythmusstörungen, Herzrasen, Reizhusten, Störungen beim Durchatmen.

Bauch: Magen- und Darmbeschwerden verschiedener Ursache, Gastritis, Leber-Gallebeschwerden, Störungen der Verdauung.

Harnwege: Entzündungen oder Reizzustände.

Geschlechtsorgane: Funktionsstörungen oder entzündliche Erkrankungen.

Erkrankungen des Bewegungsapparates: Schmerzen und Bewegungseinschränkungen im Bereich der Wirbelsäule, Hexenschuss, Ischias und Diskushernien. Beschwerden der Gelenke, Schulter-, Ellbogen, Hüft-, Kniegelenksbeschwerden etc.. Lindernde Wirkung bei Arthrosen und entzündlichen Gelenkserkrankungen. Beschwerden nach Amputationen.

Vegetative Funktionsstörungen: Durchblutungsstörungen, Störungen des Wärmehaushaltes, Schlafstörungen, Unterstützung bei klimakterischen Beschwerden, Unterstützung bei Gereiztheit und trauriger Verstimmtheit, Schilddrüsenfunktionsstörungen.

Wundheilungsstörungen: den Energiefluss störende, schmerzende Narben.

Wir empfehlen Ihnen das für eine Therapievorbereitung sehr wertvolle, kurze Büchlein von Peter Dosch:

Wissenswertes zur Neuraltherapie, ISBN: 3-8304-0805-6

Eignungsprofil

Neuraltherapeutische Injektionen eignen sich vor allem für Erwachsene, die an Schmerzen leiden oder chronische Erkrankungen haben

Behandlungsdauer

Ist sehr unterschiedlich, je nachdem, ob viele Narben unterspitzt und damit entstört werden oder nur 1-2 injektionen in 10 bis 30 Minuten erfolgen.

Gibt es Risiken?

Bei korrekter Indikation und Injektionstechnik, sind Risiken klein.

Anwendungsgebiete

Neuraltherapie kann bei sehr vielen Symptomen und Erkrankungen eine Linderung bringen oder sogar zur Beschwerdefreiheit führen.

FAQ

FRAGEN ZUR BEHANDLUNG

Neuraltherapie ist eine wirksame Methode zur Behandlung von Schmerzen und verschiedenen Krankheiten. Durch die Injektion kleiner Mengen von Procain  (örtlich wirkendes Anästhesiemittel) werden Fehlfunktionen des Organismus normalisiert und damit verbundene gesundheitliche Störungen in der Selbstheilung unterstützt.

Neuraltherapie ist bei einer Vielzahl von Beschwerden wirksam, insbesondere bei Schmerzen, bei chronischen Erkrankungen, die durch ein zugrunde liegendes Störfeld bedingt sind. Störfelder sind definiert als chronische Entzündungszustände, die den Gesamtorganismus „energetisch“ schwächen und Beschwerden in anderen Bereichen des Körpers erzeugen können. Störfelder, z.B. Narben oder Zahnherde  sind „stumm“ und verursachen keine direkten Beschwerden, sondern unterhalten Symptome in entfernten Körperteilen.

Es werden kleine Mengen von Procain, mit Nadeln unterschiedlicher Länge, in Narben, Gelenke oder in andere Körpergewebe gespritzt.

Die Behandlung ist meist nur schmerzhaft beim Einstich in die Haut, die mit vielen Nerven versorgt ist. Es werden dünnste Nadeln verwendet, die in der Regel nur einen kleinen Pieks, ein wenig Druck oder ein schwaches Brennen verursachen.

Die Anzahl Sitzungen ist sehr unterschiedlich, individuell und variiert zwischen ca. 1-10 Sitzungen, je nachdem, wie viele Injektionen pro Sitzung vorgenommen werden.

Die Neuraltherapie ist sehr nebenwirkungsarm, es können lokale Symptome, wie Hämatome (Blutergüsse) oder leichte Schmerzen an der Einstichstelle auftreten, seltener Schwindelgefühl oder Müdigkeit. Eine Erstverschlimmerung, d.h. eine vorübergehende Verstärkung der Symptome ist möglich.

Neuraltherapie wird von den Schweizer Krankenkassen übernommen.

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